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Mischfrankaturen der Ziffernserie

Moderator: Rüdiger


Beitrag Mi 18. Sep 2013, 22:38

Beiträge: 19453
Hier finden alle möglichen Arten an Mischfrankaturen mit einer oder mehreren Marken der Ziffernserie ihre neue virtuelle Heimat!

Den Anfang macht dieser Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe (48 Pf) per Einschreiben (60 Pf), der am 02.07.1947 portogerecht frankiert mit drei Werten der Ziffernserie sowie einer Sondermarke Heinrich von Stephan in Altenburg in Thüringen aufgegeben wurde:

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Rückseitig zwei aptierte Tagesstempel aus München:

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Liebe Grüße
Rüdiger

Beitrag Di 1. Okt 2013, 23:12

Beiträge: 19453
MiF der Ziffernserie mit der AM-Post-Ausgabe waren offiziell möglich bis zum Ende der Gültigkeit der AM-Post-Ausgabe am 31.10.1946. In der britischen Zone wurden solche MiF sogar noch bis zum 07.11.1946 geduldet.

Dieser Ortsbrief (16 Pf) wurde in Bonn, also innerhalb der britischen Zone, am 12.12.1946 frankiert mit zwei gültigen 6 Pf Marken der Ziffernserie sowie einer ungültigen 5 Pf Marke der AM-Post-Ausgabe aufgegeben:

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Die Ungültigkeit der AM-Post-Marke wurde von der Post sofort festgestellt und dieses Postwertzeichen wurde nicht mit abgestempelt, sondern durch Umrahmung per Blaustift als ungültig markiert.

Somit statt mit 16 Pf nur mit 12 Pf frankiert wurde der Beleg mit dem Eineinhalbfachen des fehlenden Portos in Höhe von 4 Pf, also mit 6 Pf, an Nachgebühr belegt, was per Blaustift vermerkt wurde und worauf ein roter Stempel Nachgebühr hinweist.

Liebe Grüße
Rüdiger

Beitrag Sa 19. Okt 2013, 22:47

Beiträge: 19453
Ein Päckchen (80 Pf) per Einschreiben (60 Pf) ergibt die Portostufe 140 Pf, hier portogerecht dargestellt mit zwei Werten der Ziffernserie zu 50 Pf sowie einem Wert zu 40 Pf:

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Liebe Grüße
Rüdiger

Beitrag Sa 26. Okt 2013, 23:29

Beiträge: 19453
Viererblock des 8 Pf Wertes Ziffernserie in MiF mit einem 12 Pf Wert rot sowie einem 40 Pf Wert portogerecht auf Fernbrief per Einschreiben (84 Pf):

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Liebe Grüße
Rüdiger

Beitrag Mi 30. Okt 2013, 19:08

Beiträge: 19453
Viererblock der MiNr. 927 vom linken Rand in MiF mit AM POST MiNr. 5 z, am 24.10.1946 portogerecht auf Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe (48 Pf) per Einschreiben (60 Pf), dieses wurde in Tegernsee dokumentiert per R-Stempel statt R-Zettel:

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Rückseitig zwei aptierte TSt aus München sowie ein Prüfvermerk HETTLER BPP, der die MiNr. 5 als "z" geprüft hat:

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Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 19453
Die Ganzsache mit Eindruck des 5 Pf Wertes konnte als Einzelfrankatur nur im Februar 1946 portorichtig genutzt werden.

Ein Briefmarkenhändler in Göttingen versah solche Ganzsachen mit einem privaten Zudruck und nutzte diese am 17.08.1946, um seiner Kundschaft einen philatelistischen Gruß in Form des Sonderstempels zur Niedersachsenschau in Hannover zu senden. Da das Porto für eine Drucksache 6 Pf betrug wurde als Zusatzfrankatur zum eingedruckten Postwertzeichen der Ziffernserie der Wertstempel eines Postfreistempel der Wertstufe 1 Pf benutzt:

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Interessant ist dabei, dass die Post diesen Wertstempel zwar dahingehend aptierte, dass das Hoheitszeichen des Deutschen Reiches sowie der Adlerkopf entfernt wurden, der Schriftzug "Deutsches Reich" jedoch stehen blieb!

Hier zum Vergleich ein solcher Wertstempel vor der Aptierung:

Postfreistempel Werteinsatz.jpg
Liebe Grüße
Rüdiger


Beiträge: 19453
Mischfrankatur Ziffernserie 50 Pf, 24 Pf sowie 2 Pf auf Auslandsbrief nach Österreich, Portostufe 75 Pf, somit um 1 Pf überfrankiert:

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Beiträge: 19453
Mischfrankatur Ziffernserie 84 Pf, 40 Pf sowie 24 Pf, am 14.11.1946 portogerecht auf Brief der zweiten Gewichtsstufe, 48 Pf, per Einschreiben, 60 Pf sowie per Nachnahme, 40 Pf:

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